Geschichte

Die Geschichte der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Dürscheid e.V.
von 1869 bis 2009

Die Geschichte der deutschen Schützenbruderschaften geht zurück bis ins Mittelalter. Die Geschichtsliteratur weist darauf hin, dass im Mittelalter Hunderte von Schützenvereinen und -gilden entstanden. Schützen waren es, die bei Kreuzzügen ihre Fahnen bis ins hl. Land trugen. Die Schützen widerstanden der Pest, waren in der Krankenpflege tätig und bei allen kirchlich-religiösen und weltlich-staatlichen Aktionen dabei. Die Schützen waren die Herolde der Volksfreude. Ihre Feste waren stets die Feste des Volkes. Die Schützen bewahrten das Brauchtum ihrer Vorfahren als kostbares Erbe.
Eine besonders große Verbreitung unter den Schützen haben die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaften gefunden, deren Schutzheiliger der heilige Sebastianus war und ist. Sebastianus war Offizier in der Prätorianer Garde des Kaisers Diokletian. Im Jahr 288 n. Chr. erlitt er den Märtyrertod. So war es nicht verwunderlich, dass sich sie Schützen diesen Heiligen als ihren Schutzpatron erwählten.

23. September 1869
Die Geschichte der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Dürscheid beginnt und kann anhand von noch vorliegenden Aufzeichnungen bis zum Gründungstag lückenlos zurückverfolgt werden. Im ersten Satz der Statuten wird der Zweck des Vereins, der Begriff Bruderschaft wird erst nach dem 2. Weltkrieg eingeführt, wie folgt dargestellt:

"Der Verein bezweckt das in den Stunden der Gefahr geknüpfte Band treuer und brüderlicher Genossenschaftlichkeit in Friedenszeiten als ein geselliges fortzuerhalten, und zwar unter dem Patronat seines Pfarr- und Schutzpatrons, des hl. Sebastian, in welchem die Vereinsgenossen sowohl ein Muster kriegerischer Tapferkeit als auch edler Freimütigkeit verehren. Sollten sich die Tage der Gefahr erneuern, so wird in derselben der Verein am häuslichen Herd Person und Eigentum seiner Angehörigen zu schützen suchen"

 

Das Vereinsstatut wurde am 23. September 1869 vom ersten Vorstand unterzeichnet, und zwar durch:

Wilhelm Selbach (Präsident)
Wilhelm Oberbörsch (Stellvertreter)
Johann Wilhelm Schmitter (Schriftführer)
Wilhelm Kaiser (Kassierer)
Edmund Duhr (Hauptmann)

Als weitere Mitglieder können noch Jakob Hambücher zu Bechen, Daubenbüchel, Überberg, Schmied Volbach (Schießmeister), Wilhelm Pütz zu Pütz, Gerhard Müller zu Keller, Johann Klein, Wilhelm Rausch, Johann Selbach (Fahnenträger), Peter Kley, Josef Merten, Albert Klein, Karl Burgmer, Bernhard Hungenberg zu Steinbach, Wilhelm Kierdorf, Karl Kaufmann und Christian Kluk namentlich genannt werden. Gemäß der Satzung konnte jeder Bürger der Gemeinde Mitglied des Vereins werden, sofern er sich eines guten Rufes erfreute. Schon vor 1900 bestanden enge Kontakte zu den Nachbarbruderschaften und besonders zu den übrigen Ortsvereinen. Entsprechend den Niederschriften, die zwar noch alle vorliegen, an denen aber z.T. schon der Zahn der Zeit zu nagen beginnt, beteiligten sich auch der Liederkranz und später auch die Freiwillige Feuerwehr an den alljährlichen Schützenfesten. Zu diesen Festen konnten Abordnungen auswärtiger Bruderschaften aus Herkenrath, Rothbroich, Bergisch Gladbach, Unterodenthal (Schildgen), Odenthal, Refrath und Dünnwald begrüßt werden. Als besondere Attraktion war zur damaligen Zeit ein fettes Rind als Schießpreis ausgesetzt.

 

Präsidenten von  1869 bis 1918

1869 -1876 Wilhelm Selbach 1898 -1907 Theodor Kiel
1876 -1885 Johann Hey 1907 -1910 Wilhelm Kley
1885 -1886 Wilhelm Rausch 1910 -1918  Wilhelm Klein
1886 -1898 Bernhard Hungenberg    

 

 

Damals wie heute hatte der Verein das gleiche Problem: 
Die Kosten des Schützenfestes mussten gedeckt werden. So hatte z.B. der Festwirt die Kosten für die Musik des Festzuges, das Konzert und den Schützenball zu tragen. Daneben die damals noch obligatorische Armensteuer, die Kosten für das Böllerschießen am Festtag, die Anzeigen kosten in der Tageszeitung und auch noch die Besoldungskosten des Schützenkönigs, die 20 Mark betrugen. Von Anbeginn waren die Schützenfeste in Dürscheid echte Volksfeste gewesen. Als Hauptpreis für das Vogelschießen 1884 wurde ein seidener Schirm zu Preis von 13 Mark ausgelobt und ein Jahr später wurde als 1. Preis eine Weckuhr, als 2. Preis eine Patronentasche und als 3. Preis eine Pfeife angeboten.

 

1914 - 1919     
Das bis dahin rege Vereinsleben wird durch den 1. Weltkrieg  unterbrochen. 
Viele Schützenbrüder wurden zum "Kriegsdienst" einberufen und manche kehrten nicht mehr zurück.

 

21.07.1919    
Das 50-jährige Bestehen nur in einem kleinen Rahmen gefeiert. Es wurden mehrere Wohltätigkeitsveranstaltungen von den Schützen durchgeführt. Der Erlös wurde den Kriegerwitwen oder den Familien, deren Väter noch in Gefangenschaft waren, zur Verfügung gestellt.
Konnte das 50-jährige Bestehen nur in einem kleinen Fest gefeiert werden, so wurde das 60. Stiftungsfest feierlich begangen. Zu diesem Anlas wurde ein Festzeit nach Dürscheid geholt und ausgiebig mit den Ortsvereinen und den auswärtigen Bruderschaften gefeiert.
Alljährlich starteten die Dürscheider Schützen mit ihren Frauen zu einem gemeinsamen Jahresausflug. Viele Stunden echter Freude und Frohsinn haben dazu beigetragen, den volkstümlichen Charakter der Bruderschaft auch heute noch zu erhalten.

 

Vorsitzende 1918 - 1949

1918 -1919  Hubert Klein 1933 -1934 Max Burgmer
1919 -1929 Johann Potthoff 1934 -1936 Stefan Schmitz
1929- 1931 Willy Müller 1936 -1937 Johann Berscheid
1931 -1933 Albert Neuenhaus 1937 -1949 Stefan Schmitz

 

Die neuen Mitglieder wurden nach voraufgegangenen "Ballationen" offiziell aufgenommen. Man verfuhr nach streng demokratischen Bräuchen, so wurden auch diejenigen Schützen, die ihre Mitgliedsbeiträge nicht entrichtet hatten, kurzerhand aus dem Verein ausgeschlossen.
Schon in frühen Jahren zeigte der Dürscheider Schützenverein echten Sinn für Tradition und Pflege des heimatlichen Brauchtums und Volksverbundenheit. Bei der alljährlichen Fronleichnamsprozession waren die Schützen immer vollzählig vertreten und auch heute zählt es zu den wichtigsten Pflichten der Schützenbruderschaft, an diesem Hochfest der katholischen Kirche teilzunehmen.

 

 

Die Schützenkönige der

St. Sebastianus Schützenbruderschaft Dürscheid 1874 -1939

1874/75 Gerhard Müller 1891/92 Theodor Kiel 1920/21 Johann Berscheid
1875/76 Johann Eck 1892/93 Heinrich Stefer 1921/22 Leo Schlürscheid
1876/77 Wilhelm Kaiser 1893/94 Heinrich Stefer 1922/23 Hubert Berger
1877/78 Wilhelm Rausch 1894/95 Josef Klein 1923/24 Johann Berscheid
1878/79 Wilhelm Buchholz 1895/96 Peter Wilhelm Beuth 1924/25 Jakob Klug
1879/80 Peter Kley 1896/97 Wilhelm Kley 1925/26 Johann Müller
1880/81 Heinrich Hachenberg 1897/98 Wilhelm Hungenbach 1926/27 Wilhelm Müller
1881/82 Wilhelm Kierdorf 1898/99 Wilhelm Kley 1927/28 Wilhelm Vollbach
1882/83 Gerhard Müller 1899/00 Gustav Überberg 1928/29 Hubert Berger
1883/84 Johann Hey 1900/01 Wilhelm Klein 1929/30 Fritz Müller
1884/85 Edmund Duhr 1907/08 Peter König 1930/31 Heinrich Berscheid
1885/86 Wilhelm Burgmer 1908/09 Johann Müller 1933/34 Adolf Roth
1886/87 Theodor Kiel 1910/11 Jakob Klug 1934/35 Heinrich Berscheid
1887/88 Johann Burgmer 1911/12 August Bosbach 1935/ Josef Buchholz
1888/89 Peter König 1912/13 Christian Berscheid 1939/ Johann Berscheid
1889/90 Theodor Kiel 1913/14 Wilhelm Häck    
1890/91 Peter Schmitz 1914/20 Josef Wilhelm    

 

Während des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit ruhte die Bruderschaft bis 1949. 

 

 

 

15. Mai 1949     
Die noch verbliebenen Mitglieder trafen sich, um die Voraussetzung zum Wiederaufleben des Vereins zu schaffen.


6. Juni 1949     
Erste ordentliche Generalversammlung der Nachkriegszeit. Als Vorstand wurden gewählt:

Josef Hüpper (1. Brudermeister)
Stefan Schmitz (2. Brudermeister)
Johann Odenthal (1. Schriftführer)
Peter Selbach (2. Schriftführer)
Ernst Kindel (1. Kassierer)
Josef Hey (2. Kassierer)
Heinrich Berscheid (1. Hauptmann)
Johann Berscheid (2. Hauptmann)

 

 

Als Fahnenoffizier fungierte Hermann Dohmen.

Mit Josef Schmitz, Franz Pütz, Josef Meyer, Egon Röttgen, Christian Kierspel, Josef Hey, Peter Selbach, Gerhard Meuthen, Günter Buchholz, Josef Schätzmüller und Toni Bruchhagen wurde eine stattliche Anzahl neuer Mitglieder aufgenommen.
Das erste Schützenfest wurde ein ganz großes Volksfest. Gleichzeitig wurde das 80-jährige Jubelfest gefeiert. Ernst Kindel war der erste Nachkriegskönig. Die schießsportlichen Leistungen stiegen und so mancher Preis konnte von den benachbarten Schützenfesten nach Dürscheid mitgenommen werden.

 

15. August 1951  
Eine Schützenkapelle wird gegründet und die dazu notwendigen Instrumente angeschafft. Aus dieser Kapelle hat sich im Laufe der Zeit das heute über die Grenzen der Heimat bekannte "Blasorchester Dürscheid" entwickelt.
Seit 1952 wird zwischen den Nachbarbruderschaften Biesfeld, Offermannsheide und Dürscheid eine Wanderkette ausgeschossen. In die Siegerliste konnten sich die Dürscheider Schützen schon mehrfach eintragen.
Bedingt durch die Teilung des 1926 gegründeten Bezirksverbandes Bergisch Gladbach (1968) wurde dieser Wettkampf erst 1983! wieder aufgenommen. Gleichzeitig wurde auch die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kürten-Olpe in diesen  Wettkampf mit einbezogen.

 

21. März 1954 
ein lang gehegter Wunsch wird verwirklicht: Eine neue Bruderschaftsfahne wurde bei der Bonner Fahnenfabrik in Auftrag gegeben. Die Fahnenweihe fand anlässlich des Schützenfestes 1954 beim Festhochamt statt.
Auch die Nachwuchsfrage hatte sich geregelt, stand man nun den Jungschützen positiv gegenüber.

1961     Günter Werheid  -  Erster Jungschützenprinz der Bruderschaft,
1969     100. Stiftungsfest  -  Jubelkönigspaar waren Jakob und Elisabeth König,
1972     Stefan Kremer  -  Erster Schülerprinz der Bruderschaft,
1981     Schüler- und Jungschützen werden mit Trachtenwesten ausgestattet. Die Kosten trägt die Bruderschaft.


Die positive Einstellung zu Schüler- und Jungschützen wurden vor allem durch den damaligen Präses der Bruderschaft, Pfarrer Heinrich Pohl unterstützt und gefördert.

 

Schülerprinzen der Bruderschaft

1976/77  Stefan Kremer 1997/98 Jennifer Schulze
1977/78 Klaus Oberbörsch  1998/99 Kein Prinz
1978/79 H.-Peter Grünewald * 1999/00 Eike Vollmer *
1979/80 Norbert Oberbörsch  2000/01 Martin Bohle *
1980/81 H.-Peter Grünewald 2001/02 Sascha Twardon
1981/82 Stephan Brammertz * 2002/03 Johannes Brammertz
1982/83 Stephan Klinke 2003/04 Sabrina Busch
1983/84 Heiko Breidenbach *  2004/05 Johannes Brammertz
1984/85 Marcus Schu 2005/06 Christin Twardon
1985/86 Raphael Lennertz * 2006/07 Marcel Prill
1986/87 Yorck Fiedler 2007/08 Carsten Oberbörsch
1987/88 Matthias Treutz  2008/09 Tobias Merl
1988/89 Roman Trenzen 2009/10 Fabian Seiffert
1989/90 Björn Hembach 2010/11 Christian Merl
1990/91 Hajo Schätzmüller 2011/12 Yannick Schmitter
1991/92 Robin Bremer  2012/13 Christian Merl
1992/93 Michael Busch 2013/14 Friedhelm Schüler
1993/94  Sabine Schumacher * 2014/15 Katharina Merl *
1994/95 Jessica Schulze * 2015/16 Vanessa Grünewald
1995/96 Jennifer Schulze 2016/17 Tom Grünewald
1996/97 Kein Prinz 2017/18 KEIN PRINZ
* Bezirksschülerprinzen

 

Jungschützenprinzen der Bruderschaft

1961/62 Günter Werheid  1981/82 Klaus Oberbörsch 1998/99  Jessica Schulze 2015/16 Nils Schumacher
1962/63 Werner Müller 1982/83 Norbert Oberbörsch  1999/00 Jennifer Schulze  2016/17 Christian Merl
1966/67  Wilfried Werheid  1983/84  Guido Rausch 2000/01 Markus Schmitz 2017/18 Nils Schumacher
1967/68 Paul Schätzmüller *  1984/85 Gert König  2001/02 Holger Eicker    
1968/69 Gerd Dahl 1985/86  Michael Schmitter * 2002/03 Sven Eicker    
1969/70  Franz-Josef Eiker  1986/87 Harald Brenner 2003/04  Daniel Busch    
1970/71 Bruno Lindenbach  1987/88  Frank Grünewald  2004/05 Stefan Schmitz    
1971/72 Bernd Witzsche  1988/89 Harald Brenner  2005/06 Sascha Twardon    
1972/73  Bertold Müller  1989/90 Markus Grünewald * 2006/07 Stefan Schmitz    
1973/74  Dieter Kosziollek  1990/91 Stephan Klinke 2007/08 Sven Eicker    
1974/75  Jürgen Glitt 1991/92  Frank Grünewald 2008/09 Christin Twardon    
1975/76  Werner Meyer 1992/93 Markus Grünewald  2009/10 David Weißenborn    
1976/77 Walter Selbach  1993/94 Markus Grünewald 2010/11 Tobias Merl    
1977/78  Martin Follert 1994/95 Heike Grünewald 2011/12 Christin Grünewald    
1978/79 Martin Follert 1995/96  Hajo Schätzmüller  2012/13 Tobias Merl    
1979/80 Norbert Lange  1996/97 Heike Grünewald  2013/14 Christin Grünewald    
1980/81 Andreas Kierspel 1997/98 Sabine Schumacher  2014/15 Marcel Dick    

 

* Bezirksjungschützenprinzen

1985     
Wachablösung, jüngere Schützenbrüder übernehmen nun die Verantwortung für die Bruderschaft. In Absprache mit dem Präses wird die vorhandene Satzung überarbeitet und den Erfordernissen angepasst. Die Bruderschaft wird als eingetragener Verein registriert.

 

Brudermeister 1949 - 2009

1949 -1965 Josef Hüpper 2005 -2009 Stephan Klinke
1965 -1976 Toni Bruchhagen 2009 - heute Kunibert Meyer
1976 -1985 Ernst Kindel    
1985 -1991 Jürgen Brammertz    
1991 -1994 Kunibert Meyer    
1994 -1997 Hans Willi Oberbörsch    
1997 -2005 Dirk Müngersdorf    

 

 

1986     
Erstmals wird ein Bürgerkönig ermittelt:

Bürgerkönige seit 1986  

Pahnke Pahnke
1986/87 Hans-Peter Roth 2002/03 Horst Schülke
1987/88 Bernd Rappenhöner 2003/04 Horst Schülke
1988/89 Wilbert Odenthal 2004/05 Christian Frielingsdorf
1989/90 Heinrich Henkel 2005/06 Horst Schülke
1990/91  Willi Schmitz 2006/07 Marlies Brenner
1991/92  Inge Wawer 2007/08 Horst Schülke
1992/93  Dirk Köstner 2008/09 Christian Schneider
1993/94  Hans-Peter Wahlen 2009/10 Gudrun Meyer
1994/95 Maria Busch 2010/11 Vincenz Engels
1995/96 Verena Schwend 2011/12 Anja Merl
1996/97 Frank Hitschke 2012/13 Petra Hankus
1997/98 Raimon Pahnke 2013/14 Ursula Lennertz
1998/99 Jürgen Glitt 2014/15 Peter Schumacher
1999/00 Franz Roth 2015/16 Andreas Dorff
2000/01 Renate Schulze 2016/17 Sebastian Ernst
2001/02 Helmut Schiffmann 2017/18 Stefan Tillmann

Ebenfalls wird 1986 erstmals ein Schießwettbewerb für alle Schüler- und Jungschützen um den Wanderpokal der Gemeinde Kürten zwischen den Bruderschaften Biesfeld, Dürscheid, Offermannsheide und Olpe ausgetragen. Sind in der Gemeinde Kürten auch vier Bruderschaften beheimatet, so gehören diese doch drei verschiedenen Bezirksverbänden (Biesfeld u. Offermannsheide dem BzV Bergische Heimat), Dürscheid (dem BzV Bergisch Gladbach) und Olpe (dem BzV Sülztal) an.
Dieser Wettkampf wurde auf Initiative und Betreiben des damaligen Gemeindedirektors Willi Schumacher und der Schützenbrüder Manfred Scheurer (Offermannsheide) und Jürgen Brammertz (Dürscheid) ins Leben gerufen.

1987     feiert unser Präses Pfarrer Heinrich Pohl sein 40-jähriges Priesterjubiläum,
1988     Pfarrer Pohl verlässt Dürscheid, um in Bärbroich seinen verdienten "Ruhesitz" zu beziehen,
1989     Pfarrer Heinrich Pohl gibt sein Amt als Präses in jüngere Hände ab, 
             sein Nachfolger wird Diakon Udo Casel.

Im Oktober veranstaltet die Schützenbruderschaft die alljährliche Herbstkirmes. Bei der Herbstversammlung des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach wird Brudermeister Jürgen Brammertz von den Delegierten der Mitgliedsbruderschaften zum neuen Bezirksbundesmeister gewählt.



1990

Besuch bei der Dreifaltigkeitsschützenbruderschaft Nütheim-Schleckheim anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens. Seit 1984 werden mit dieser Bruderschaft freundschaftliche Kontakte gepflegt. Schon mehrfach fanden Besuche und Gegenbesuche statt.

Initiatoren dieser Freundschaft waren Johann Brick (Nütheim-Schleckheim) und Josef Orth (Dürscheid). 


1991    
Mädchen und Frauen können Mitglied in unserer Bruderschaft werden. Gemäß der dadurch notwendigen gewordenen Satzungsänderung sind männliche und weibliche Mitglieder in allen Belangen gleichgestellt. So war es auch nur eine Frage der Zeit, dass mit Sabine Schumacher die erste Schülerin zur Prinzessin gekrönt wurde; gerade rechtzeitig zum 125. Stiftungsfest.

 

5. Mai 1991     
Erstmals wird in der Gemeinde Kürten aus dem Kreis der amtierenden Königspaare ein Gemeindekönigspaar ermittelt. Dem Sieger aus diesem Wettbewerb erwachsen hierdurch keine zusätzlichen Pflichten. Dieser Wettbewerb kam auf Initiative der amtierenden Königspaare des Jahres 1990/91 zustande.

1994   
Die Schützenbruderschaft wird 125 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird im Rahmen des Schützenfestes im Mai begangen. Sonntags morgens findet ein Festkommers mit vielen geladenen Gästen statt. Schützenkönig im Jubiläumsjahr ist Heinz Grünewald, der damit die Kaiserwürde errungen hat.

2001
Bereits seit einigen Jahren gab es bei den Schützen Überlegungen, einen eigenen Schießstand und ein Vereinsheim zu bauen. Auf der Jahreshauptversammlung im Januar kann Brudermeister Dirk Müngersdorf die lang ersehnte Baugenehmigung präsentieren und kurze Zeit später geht es los – siehe hierzu auch den Link „Vereinsheim“.

2002
Nach ungefähr einjähriger Bauzeit kann im April das neue Vereinsheim am Sportplatz eingeweiht werde. Für einige Mitglieder dauerte die Einweihungsfeier drei Tage.

2003 
Beim traditionellen Vogelschießen am 1. Mai schießt Birgit Twardon den Vogel ab und die Bruderschaft hat zum ersten mal in ihrer Geschichte eine Schützenkönigin.

2004 
In diesem Jahr findet das Schützenfest zum letzten Mal im Festzelt auf dem Dorfplatz statt. Hierfür sind zwei Gründe ausschlaggebend. Zum einen steht der Dorfplatz den Vereinen nicht mehr in Gemeinderegie zur Verfügung, zum anderen sind es aber auch finanzielle Aspekte, die für einen Umzug in die Mehrzweckhalle sprechen.

2005
Der Präses der Bruderschaft, Diakon Udo Casel, verlässt Dürscheid. Neuer Präses wird Pfarrer Harald Fischer. Im Mai verstirbt Ehrenpräses Pfarrer i. R. Heinrich Pohl.

2006
Es ergibt sich noch eine gravierende Änderung beim traditionellen Schützenfest Anfang Mai. Die Veranstaltung wird auf drei Tage verkürzt; der Freitag wird gestrichen.

2009 
Beim traditionellen Vogelschießen am 1. Mai schießt Christina Biesenbach den Vogel ab und die Bruderschaft hat zum zweiten mal in ihrer Geschichte eine Schützenkönigin.

2014
Der Schießstand am Haus König steht uns leider nicht mehr zur Verfügung. Der Vogelschuß findet erstmalig im Schützenheim statt. Es kann nur mit Luftgewehr geschossen werden.

2016
Heinz Grünewald ist nun zum vierten Mal amtierender König unserer Bruderschaft und wird Bezirkskönig des Bezirksverbandes Bergisch Gladbach. Am 01.05.2016 wird seine Enkelin die dritte Königin in unseren Reihen. Gleichzeitig wird ihr Partner Bürgerkönig.

Schützenkönige 
der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Dürscheid 
seit 1949

1949/50

Ernst Kindel 1972/73 Heinz Kremer 1995/96 Walter Hanke
1950/51 Toni Bruchhagen 1973/74 Heinz Grünewald 1996/97 Willi Fuchs
1951/52 Gerhard Meuthen 1974/75 Toni Bruchhagen 1997/98 Heinz-Peter Grünewald *
1952/53 Josef Selbach 1975/76 Klaus-Peter Ansorge 1998/99 Gregor Pütz
1953/54 Leo Schlürscheid 1976/77 Hans Engels 1999/00 Jürgen Brammertz
1954/55 Dr. Heinrich Kuhlmann 1977/78 Walter Hanke 2000/01 Frank Hitschke *
1955/56 Toni Bruchhagen 1978/79 H. Josef Kohlgrüber 2001/02 Wilfried Fechtner
1956/57 Christian Kierspel 1979/80 Willi Fuchs 2002/03 Dirk Müngersdorf
1957/58 Heinz Hüpper 1980/81 Hans Engels 2003/04 Birgit Twardon
1958/59 Franz Büchler 1981/82 Jürgen Brammertz 2004/05 Klaus Oberbörsch
1959/60 Josef Orth 1982/83 Heinz-Peter Orth 2005/06 Paul Brenner
1960/61 Peter Odenthal 1983/84 Josef Orth 2006/07 Wolfgang Cramer
1961/62 Josef Schätzmüller 1984/85 Leo Schätzmüller * 2007/08 Volker Werheid
1962/63 Hans-Josef Selbach 1985/86 Werner Meyer 2008/09 Dirk Müngersdorf *
1963/64 Heinz Grünewald 1986/87 Paul Schätzmüller 2009/10 Christina Biesenbach *
1964/65 Wilfried Hüpper 1987/88 Walter Hanke 2010/11 Kunibert Meyer
1965/66 Josef Hey 1988/89 Stephan Brammertz 2011/12 Markus Merl *
1966/67 Toni Bruchhagen 1989/90 Kunibert Meyer 2012/13 Gudrun Meyer
1967/68 Horst Witzsche 1990/91 Jürgen Brammertz 2013/14 Frank Hitschke
1968/69 Jakob König 1991/92 Hans-Willi Oberbörsch 2014/15 Markus Grünewald
1969/70 Josef Hüpper 1992/93 Harald Brenner 2015/16 Heinz Grünewald *
1970/71 Ernst Kindel * 1993/94 Heinz Grünewald * 2016/17 Christin Grünewald
1971/72 Hans-Willi Oberbörsch 1994/95 Peter Mauermann 2017/18 Sebastian Ernst

* Bezirkskönige