Unser Dürscheid

Von waldbestandenen Höhen und Feldern umringt, liegt im Tal der Dürsch an der Strasse zwischen Bergisch Gladbach und Wipperfürth (L286) der Ort Dürscheid.
Von halber Höhe ist die Pfarrkirche zu erkennen. Um den Pfarrort gruppieren sich die zum Kirchspiel gehörende Ortschaften und Gehöfte.
Seinen Ausgang nahm Dürscheid von einem Hofe Dursten vor mehr als 1300 Jahren, um 700, da wurde das in Köln ansässige Marienstift von dem Hausmeister Pipin von Heristal und seiner Gemahlin Plektrudis mit 19 Höfen beschenkt. Zu ihnen gehörte der Hof Dursten, der die Wiege des Kirchspiels Dürscheid wurde. Entsprechend der damaligen Siedlungsweise wird der Hof auf halber Höhe gelegen haben, es kann vermutet werden, das er an der Stelle des 1894 abgerissenen Pastorats angesiedelt war. Auf seine Lage unweit eines Gewässers deutet die Erste Silbe des Wortes: Dur (keltisch?) = Wasser hin. Die Bezeichnungen des Hofes und die daraus entstandene Siedlung wechselt im Laufe der Jahrhunderte: Dursten, Dürsgeidt (1217), Dursen (14. Jahrh.) Durschet und Durscheidt (1573), weiter von Dursch (1575), Durschen (1577), Durßen (1600), Durscheidt (1605) und Dürscheidt (1758).
Ab 1880 setzt sich die Schreibweise Dürscheid durch. Dürscheid gehörte bis 1975 zur Stadt Bensberg. Bei der damaligen Gebietsreform wurde die Stadt Bensberg der Stadt Bergisch Gladbach zugesprochen und Dürscheid wurde Teil der Gemeinde Kürten.

 

 

Satellitenaufnahme aus 3000m Höhe